Lebenskunst-Lexikon zum Mitmachen für Alle - Eintrag-Beispiel

Hier der Erstentwurf des vorläufigen Doppelcovers unseres Lebenskunst-Lexikons, bei dessen Inhalt Jederfrau, -mensch und -kind mitmachen und mit gestalten darf ...

K wie Keil des Kolumbus - als Lösung eines Problems

Viele Wörter haben mehr als nur eine Bedeutung und können häufig auch anders gedeutet und verstanden werden. Missverständnisse inklusive - ergo nicht ausgeschlossen. Zudem gibt es viele negativ besetzte Begriffe, die man mit ein bisschen Geschick und Übung ins Positive lenken kann. Hier eine kleine Übungseinheit:

Wir wählen uns einen negativen Begriff, der uns täglich begegnet, zum Beispiel das Wort "PROBLEM" [...] Jeder von uns hatte und hat immer wieder mal mit PROBLEMEN zu tun. Oder? Hier der Anti-Problem-Trick: Wir sagen dem PROBLEM den Kampf an. Das geht so: Wir spielen mit dem Wort (Wortspiel) und mit dem Begriff nebst seiner Bedeutung. Denn zum Spielen sind wir ja auch geboren - Schiller dazu: "Der Mensch ist erst dort wirklich Mensch, wo er spielt." Spielen macht ja auch Spaß. "Übel mitspielen" eher weniger. Also, schauen wir erst mal spielerisch nach, was der Begriff Problem eigentlich heißt. Das Wort Problem kommt aus dem Griechischen und bedeutet auf gut Deutsch das "Vorgeworfene", das "Vorgelegte", „das, was zur Lösung vorgelegt wurde“  [...] und nennt es ganz einfach eine Aufgabe. Punkt. Nun bediene man sich einmal mehr seiner (angeborenen!) humorigen, optimistischen und positiven Vorstellungskraft und der Technik des Gedankenlenkens. Ich stelle mir beispielsweise vor, wie ich als alter griechischer Philosoph (Chaotse lässt grüßen) - dieses seltsame Wort Problem mit dem "Keil des Kolumbus" (heitere Interpretation vom Ei des Kolumbus) in zwei Brocken zerteile und dafür zwei Aufgabenteile erhalte  - einen lösbaren Aufgabenteil und einen unlösbaren. Der lösbaren Aufgabe wende ich mich mit Freuden zu. Von der unlösbaren Aufgabe lasse ich mit Freuden ab. Es findet sich ohnehin immer wieder irgend wer, wie oder was [...], der, die oder das auch unlösbare Aufgaben bewältigen können. Und am Ende reguliert sowieso alles die Natur. Und die nimmt sich ohnehin alle Zeit der Welt zur Lösung aller Aufgaben.  

Erkenntnis daraus: Es gibt also gar keine Probleme. Es gibt lediglich zwei Arten von Aufgaben - die lösbaren und die unlösbaren.

In unserem Lebenskunst-Lexikon wird diese Abhandlung dann unter

K wie
Keil des Kolumbus zu finden sein [...] Quelle: Chaotse 2017 alias Humoristikus

(Weitere Fortsetzungen folgen [...] Wem ein negatives Wort einfällt, aber auch eine positive Geschichte hierzu vermitteln kann, bitte melden und einreichen - es könnte unter Autoren-/Urheber-Hinweis in unser aller "... Lebenskunst-Lexikon" einen ehrenden Eintrag finden. Siehe Impressum / Kontakt)

Das ganz persönliche Lebenskunst-Lexikon - selbstgemacht

Auf ABC-Basis fundieren alle bekannten Lexika und Wörterbücher. Die meisten davon kennen wir als Bildungsbücher und Nachschlagewerke. Zur Erlangung des eigenen Lebensglücks aber kann man sich selber sein eigenes Lebenskunst-Lexikon basteln. Und das ist ganz einfach. Wir beginnen schlicht mit einem Bleistift und einem Blatt Papier. Das kennen wir ja schon vom Lebenskunst-ABC her. Der einzige Unterschied: Wir erweitern das Ganze um eine Vielzahl an Wörtern und Begriffen. Und zwar für jeden Buchstaben ein ganzes Blatt. Wir beginnen mit A und erinnern uns an einen bekannten Satz. Beispiel: Aller Anfang ist ... ? ! Wahrscheinlich fällt uns hier das sprichwörtliche "SCHWER" ein. Also: "Aller Anfang ist ... schwer." In unserem "Lindenfelser Lebenskunst-ABC" aber steht unter V bereits die Vorstellungskraft verzeichnet. Und unter G das Gedankenlenken

Diese nehmen wir uns nun zur Hilfe und stellen uns einfach einen anderen Begriff als Ersatz für "schwer" vor [...] Mir fällt dabei "schön" ein. Ich ersetze also "schwer" mit "schön" und erhalte aus einem so genannten "Geflügelten Wort" ein "Beflügelndes Wort" - eben: "Aller Anfang ist schööön!" Nun lasse ich mir alle schönen Anfänge via des Gedankenlenkens vor meinem inneren Geäug vorüberziehen. Und ich ziehe freilich auch Vergleiche: Von meinen vielen Tausend Neu-Anfängen waren weit über 90 % nicht nur schön, sondern besonders wertvoll. An diesen schönen Anfängen mögen wir uns von nun an erinnerungstechnisch orientieren. (Fortsetzungen folgen)

U wie Unannehmlichkeit(en)

Die "Horchidee" - mein "Ideenreicher Horchposten" am Fenster zu unser aller Kosmos ...

"Gedankensplitter & Gemütsbilder 2017"

(Fortsezung der Serie von 2016")

Von unangehmen Begrifflichkeiten mit angenehmer Unendlichkeit

Während der Entwicklung meines "Lebenskunst-Lexikon" ist mir der Begriff "Unannehmlichkeit" in den Sinn gekommen. Durch mein längst antrainiertes "Gedankenlenk"-Spiel und der so auch geübten "Reflektions- wie auch Reflexionskünste" habe ich mich auf die "Gedenkenwelt-Reise" resp. "Gedanken-Weltreise" gemacht - man beachte den Unterschied der Schreibweise und erkenne auch die weitere Bedeutung.

Meine Seele hielt inne und ließ ein Lächeln über mein Gesicht huschen. Ja, auch diesen meditativen Spürsinn habe ich inzwischen etwas weiter entwickeln und vertiefen können.

U n a n n e h m l i c h k e i t - welch ein schönes Wort. Trotz seiner eher widrigen Bedeutung. Und nun wurde mein Lächeln so etwas wie erwachsen: ich musste laut lachen. Mir fiel nämlich die Geschichte ein, als ich einer einstmals Angebeteten einen Großteil meiner Lebensliebe schenkte, heißt schenken wollte [...] Sie lehnte dankend ab. Ein wertvolles Stück meiner nativen Lebensliebe war für sie also eine Unannehmlichkeit.  

Mit der reflektierten Erinnerung nahm ich denn auch dieses wunderschöne Wort "Unannehmlichkeit" in mein ganz persönliches Lebenskunst-Lexikon auf. Mit der Einladung auf weitere Reflektionen darüber. Sowohl über die selbst verursachten "Unannehmlichkeiten" als auch die unabwendbaren. Wobei mir auch noch das Wortgeschwisterchen "unabänderlich" in den Sinn kam. Ein neuer Reflektionsstoff tut sich auf ...

Dann schaute ich durchs Fenster und entdeckte auf der Fensterbank die Orchidee, die ich mir selber zum Gegengeschenk machte, als ich wieder mal ein Stück meiner Lebensliebe an jemanden verschenken wollte, aber diese Liebe offensichtlich auch für jene(n)  unannehmbar war. Mein lautes Lachen re-generierte sich zurück zum kindlichen Lächeln. Und es sinnierte und reflektierte in mir, dass es eine Freude war: Auf dem Fensterbrett sah ich meine wunderschöne "Annehmlichkeit" in Form der Orchidee - hinter dem Fenster erstreckte sich der unabänderliche Kosmos. Wie schön sich die beiden doch für mich ganz alleine zu vereinigen verstanden [...] Eine Annehmlichkeit ohne Ende, die ich sehr gerne mit diesem Eintrag in meinem "Lebenskunst-Lexikon" unter U weiterverschenken möchte. Mit dem Fazit: Der Befriff "Unannehmlichkeit" hat für mich eine höchst humorige, wunderschöne andere Bedeutung bekommen.

Und sogleich fällt mir auch noch eine Begriffsneuschöpfung ein: die "Horchidee" - mein  "ideenreicher Horchposten" am Fenster zu unser aller Kosmos ...