"Nur" ein Traum?

Ich hatte einen Traum, in dem mir die Bedeutung der 3 Nabelschnüre deutlich wurden. Ich schwamm gemeinsam mit einer geliebten Menschin in einem Meer voller seltsamer, zweibeiniger Wasserwesen. Keines dieser Wesen war sein ur-eigenes ICH - niemand traute oder wusste etwas Erinnertes von sich selber zu erzählen. Doch dann wagte eines, das Wort zu ergreifen: "Sagt doch was!", versuchte das etwas blubberige Wasserwesen die anderen zum Reden auf-zu-muntern. Doch was folgte war Schweigen, Schweigen, Schweigen. Eine der schweigenden Meeresseelen entschwamm - besinnlich trauernd. Es war meine geliebte Menschin. Und auch sie hinterließ nichts als ihre ureigene Veranlagung des ewigen Schweigens. Ich sah die geliebte Menschin mit drei Nabelschnüren verbunden dem Meer entsteigen. Je mehr sie sich von mir entfernte und über das Land hin elfengleich dem Himmel zustrebte, desto länger dehnten, woben und zogen sich die drei Nabelschnüre, die mit mir bis ins Meereswasser hinein verbunden waren. Ein seltsam wohliges Gefühl umgab mich. Ich schwamm zur Meeresoberfläche hin und sah den Himmel hinauf. Wie von unsichtbarer Hand geführt entstieg ich dem Meer und ging an Land. Ermattet legte ich mich an den Strand und schlief ein. Dann träumte ich - ich träume gern -, aber ein Traum im Traum ist mir bislang noch nicht vergönnt gewesen. Mein Traum im Traum bescherte mir einen Kolibri. Der setzte sich auf meinen Bauch und knabberte an einer meiner drei Nabelschnüre herum. Und trennte sie. Derweil entfernte sich meine geliebte Wassermenschin gen Himmel, bis sie entschwand. Aber die Verbindung der beiden übrig gebliebenen Nabelschnüre blieb erhalten. Der kleine Kolibri flatterte um mich her. Sein Ziel: eines meiner zwei Ohren. Er entschied sich wohl für das offenere der beiden. Zu meiner überraschenden Freude verstand ich plötzlich die Kolibri-Sprache. Den kleinen Kolibri höre ich heute noch twittern: "Die zwei übrig gebliebenen Nabelschnüre werde ich nicht von Dir trennen - die wirst du noch lange und gut gebrauchen können. Die eine brauchst du nämlich für deinen Geist und deine Gedanken. Die andere für dein Gemüt und deine Gene - die Ur-Seele." Welch ein realitätsnaher Traum. Aus purer mitteilungssprudelnder irdischer Menschlichkeit erzähle ich aller Welt dieses traumhafte Erlebnis. Und meine persönliche Erkenntnis: Wir alle waren und sind - mehr oder weniger - von Geburt an mit drei Nabelschnüren ausgestattet und verbunden. Jeweils zuständig: die eine für den Körper, die anderen für Geist und Seele.                                                     (Fortsetzung folgt)

Nächstes Thema: "Das Gedankenlenken und seine positive Kraft".