Einfachste Handhabung - eine Möglichkeit

Biedermeierzeit - "Georg Luwig Mischlisch", der amtliche Darmstädter Ausscheller, Ausrufer und Bekanntmacher.

Das Wichtigste ist also ein Blatt Papier mit einem mittigen Strich von oben nach unten. Die linke Spalte (Herzensspalte) ist von A bis Z für die Begriffe gedacht, die einem "am Herzen" liegen. Logisch. Die rechte Spalte alsdann für die schwierigen Dinge, die einem schwer wie ein Stein "auf dem Herzen" wiegen. Und nun der Trick, wie man einen "schwer wiegenden" Begriff, der einem wie ein Stein auf dem Herzen liegt, von der rechten Seite auf die linke Seite bugsiert und so zur unbelastenden Befreiung führt. Es ist ein philosophisch-psychologischer Vorgang, der ein wenig Übung erfordert. Aber jedem von uns stehen ja 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Drei mal täglich sollte man sich diese optimistische - völlig chemiefreie "Psychodroge" - schon gönnen. Als Beispiel mag hier ein alltäglicher Negativ-Begriff unter E wie Enttäuschung auf der rechten Spalte stehen. Denken wir nicht alle irgenwie gleich an die vielen Enttäuschungen, die wir schon hinter uns haben und womöglich auch noch vor uns? Unter G haben wir aber schon das optimistische "Gedankenlenkespiel" kennen gelernt. Und dieses kommt exakt an dieser Stelle hier wieder zum Einsatz. Wir lenken unsere Gedanken auf die Bedeutung des Begriffes ENTTÄUSCHUNG und beginnen sowohl mit den Gedanken als auch den Buchstaben und dem misslichen Wort zu spielen. Und aus der ENTTÄUSCHUNG wird mittels Einfügung eines einfachen GEDANKENSTRICHES resp. Bindestrichs die ENT - TÄUSCHUNG ! Und schon haben wir die Lösung: Die TÄUSCHUNG wird ENT-TÄUSCHT [...] und die ENTTÄUSCHUNG wird zur ERKENNTNIS. Und überdies zur Findung neuer optimistischer Zusammenhänge ...                                                                                                                      (Fortsetzungen folgen)