E wie Erkenntnisreichtum

... Bildungsbeginn unsterblichen Erkenntnisreichtums - oder: Die Hoffnung wird niemals sterben ...

Was wir nicht in der Schule lernen ...

Die Wissenschaft weiß es längst. Wieso wir nicht? Wieso wird uns nicht schon von Kindesbeinen an beigebracht, dass wir alle miteinander aus dem gleichen Stoff geschaffen sind, wie das Universum, der Kosmos. Um es humorig auszudrücken: Wir alle haben, ausnahmslos, einen KNALL - und zwar den gleichen Urknall [...] Nicht nur den jüngsten Forschungen zufolge ist aller Wesen und Unwesen Stoff der gleiche resp. derselbe. Das Atom, das Molekül, die Zelle. Empfehlenswert sind die wissenschaftlichen Sendungen von N24 und n-tv. Auch "Leschs Kosmos" gehört dazu. Hier erfährt man glaubhaft Dinge, vor denen uns die Bestimmer und Machthaber unserer Gesellschaft zu beschützen suchen. Dabei ist alles eigentlich recht einfach zu erklären. Dank der uns längst zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Ergebnisse und Erkenntnisse. Alles ist Evolution. Urstofflich naturbedingt. Auch wir, die selbst ernannte "Krone der Schöpfung". Welch eine Überheblichkeit. Die "Krone der Schröpfung" wäre da schon eher als Prädikat - so trefflich wie treffsicher - angebracht. Die Evolution sah keine so genannten "Rassen" vor. Bestenfalls "Gattungen". Die Rassen und der Rassismus sind eine Erfindung der Menschheit - keine Absicht der Natur. Es gibt keinen Zweifel: Alles Leben entsprang und entspringt dem Zusammenhang des Kosmos. Unseres Kosmos. Und ist für alle Zeit - grob- wie feinstofflich - mit ihm verbunden. Also: wir alle sind eins. Immer noch.

Angefangen hat alles mit dem Urknall [...] Später entstand das Pangäa-Zeitalter (360 Mio Jahre v. Chr.), als die "Eine-Erde" noch ein einziger Erdteil war. Rundherum Wasser - eine Art "Einmeer". Daraus die "Eroberung" des Festlandes durch "Meeres-Säugetiere". Es evolutionierte sich eine Art "Erdsauger", dessen derzeitiger Entwicklungsstand eher erbärmlich zu nennen ist. Die Wissenschaft und die Zeit hat uns gelehrt: "Der Mensch ist ein Säugetier - nur wesentlich bestialischer als alle andere Spezies dieser Erde". Wenn es eine "evolutionäre Logik" gibt, dann diese: Der Mensch ist keinerlei Rasse, sondern evolutionär bedingte Gattung. Und solange sich "Gattungen begatten" können, solange wird es auch Befruchtung im besten evolutionären Sinne geben.

Ein Wikinger namens "Rus" zog vom Norden gen Südosten, gründete Kiew und ward der Namensgeber von "Rusland", dem heutigen Russland. Andere "Eroberer" zogen vom Südosten des ehemaligen Pangäa gen Norden und brachten ihr "Indogermanisch" in die heute finnischen Gefilde mit. Die so berühmte wie berüchtigte Völkerwanderung war Grundlage für die begattende Befruchtung zwischen Slaven, Germanen, Retoromanen und sonstigen "heterogenen Menschlichkeiten" aller zweibeinigen Arten wie auch Un-Arten [...]

Die Bildung von Erkenntnisreichtum ist angesagt, wenn wir uns evolutionär weiterentwickeln wollen. Ein biss'chen guter Wille inklusive ...                     

Betrachtungskunst

Die Kunst der Betrachtung ist das eigentliche "Dolce far niente" - das "Süße Nichtstun". In Verbindung mit einem innigen Wachtraum erspürt man so die ur-eigenen Sinne. Der Körper schaltet ab und gerät dabei gänzlich in Vergessenheit. Er ist ohnehin nichts weiter als ein Neunmonatsnabelschnurgeschöpf dieser unserer Erde. Eine Ahnung für sein eigenes universelles und unendliches Wesensgenie vermag er sich aber auch selber zu erspüren: mittels der Kunstfertigkeit der Betrachtung. Anregung hierzu mag dieses Bild schenken: Ein Nachbarhügel des Lindenfelser Schenkenberges, "Das Buch" (535,3 m), schenkt uns nicht nur einen unvergleichlichen Ausblick. Viel, viel mehr noch. Es ist die humorige Einsicht in unser aller Zusammenhänge [...] Es gibt nichts auf der Welt und im Universum, das nicht mit uns allen verbunden wäre. Pilze bekommen ihre Sporen in ihre Erde gelegt. Und lassen diese auch selbst dort hinein rieseln. Wir seltsamen "Nabelschnurgeschöpfe" müssen uns die "Sporen" im späteren Leben erst mühsam selbst verdienen.

Bild: "Verliebtes Lindenfelser Steinpilzpärchen" oder ganz einfach "Lindenfelser Sichtweisheit". 

 

Der Humor - Fundament der Lebenskunst

Warum werden humorige Menschen seltener krank als humorlose? Eigentlich ganz einfach. Weil der Humor in allen seinen Facetten dem eigenen, wie allen anderen Körpern auch, dienlicher ist als Griesgrämigkeit. Das Wort HUMOR stammt übrigens aus der Antike und bedeutete im Altertum "Körpersaft", also Blut. Der Schweiß ist zwar auch ein Körpersaft, aber der war und ist hier nicht gemeint. Der hat auch mit dem Urbegriff "Humor" eher nichts gemeinsam. Aber das Blut noch immer. Bis heute. Wir kennen verschiedene Konsistenzen von Blut: dickflüssiges, dünnflüssiges und normalflüssiges - die drei wichtigsten. Bekannt sind uns auch die Begriffe vom heißblütigen Menschen und einer kaltblütigen Tat. Hier ist so gut wie kein Humor vorhanden. Interessant sind auch die der Blutkonsistenz zuzuordnenden Charaktertypen der Menschen. Wir kennen den Choleriker, den Phlegmatiker und den Sanguiniker als die drei wesentlichen menschlichen Charaktere. Mit der Konsistenz des Blutes in Verbindung gebracht, kann folglich der Choleriker nur mit heißem, der Phlegmatiker mit trägem und der Sanguiniker mit leichtem Blut "gesegnet" sein. Durch das eigene, so nach und nach geschulte "Gedankenlenken" und einer humorigen Meditation kann jedermensch allerdings die Konsistenz seines Blutes selber beeinflussen. So entsteht "Ruhiges Blut". Drei Faktoren spielen dabei eine ganz besondere Rolle: Die Gemütswelt (Seele), die Gedankenwelt (Geist), die Gestaltswelt (Körper). Wem es nun gelingt, mit der eigenen Vorstellungskraft, diese drei wesentlichen "Bestandteile" seines ureigenen ICHs in einen harmonisch-humorigen Einklang zu bringen, der wird stetig resistenter (widerstandsfähiger) und resilienter (selbstheilungsfähiger), mithin weniger anfällig für Ärger, Krankheit und Langeweile ...

An dieser Stelle möchte ich in meinem Lebenskunst-ABC die Buchstaben G für Gedankenlenken, H für Humor, I für ICH, S für Selbstheilung und W für Widerstandsfähigkeit ganz vorne platzieren. Hier eines meiner für mich erfolgreichen Gedankenlenk-Beispiele: 01 Ich begebe mich in eine total entspannte Körperlage. 02 Meine Gedanken lenke ich nun auf mein Körperinneres. 03 Durch meine Vorstellungskraft getragen, gehe ich auf gedankliche und gefühlvolle Entdeckungsreise durch mein ureigenes ICH. 04 Ich sehe mich selbst als Mikrokosmos und entdecke meine ur-eigene Sonne in mir: mein persönlicher Solarpunkt. 05 Von diesem aus bestrahlt mein Sonnengeflecht nun den gesamten mir in die Wiege gelegten Organismus - ich selbst entdecke mich dabei als Wanderer in meinem zum 1001sten Male erlebten Universum. (Zur Nachahmung empfohlen!) 06 Ich entschließe mich, unter V den Begriff Vorstellungskraft in mein Lindenfelser Lebenskunst-ABC aufzunehmen.  (Fortsetzung folgt)